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Warum IBCG?
Die wichtigsten Argumente für die IBCG-Grafiken
(IBCG = International Business Cycle Graphics)
Die IBCG-Grafiken haben einige wertvolle Vorteile.
- Sie sind für ihren Informationsgehalt unglaublich preiswert.
- Sie sind per Internet sofort und überall verfügbar.
- Unter 1.000 aktuellen Grafiken hat der Manager eine gute Chance,
das zu finden, was er gerade braucht.
- Die 1000 IBCG-Grafiken sind sinnvoll, vielleicht optimal geordnet. Wir
bemühen uns, mit unserer IBCG-Systematik und
vielen Rename-Befehlen eine brauchbare Ordnung in die 1000
Konjunkturgrafiken zu bringen. Aber ganz ohne Fehler beim Start geht das
nicht. Es werden immer noch einige Grafiken vorkommen, die aus Versehen
falsch eingeordnet worden sind. Für Ihre Hinweise auf solche
Systematik-Fehler sind wir Ihnen sehr dankbar.
Die IBCG-Systematik der Grafiken hat einen wichtigen Nutzeffekt für
den Benutzer. Wenn er z.B. 100 IBCG-Grafiken ausgedruckt vor sich hat und
sie einfach nach dem Schlüssel sortiert (z.B. D11A3BK vor DB5C4GH1),
dann sind die Grafiken auf Anhieb ganz passabel, sinnvoll sortiert.
Die IBCG-Grafiken haben einige wichtige, typische Qualitäten.
- Auf einer DIN A4-Seite bekommt der Benutzer zusammen mit der Grafik auch
alle wichtigen Zahlen in der sog. IBCG-Plottabelle am Fuße der Seite.
Eine Konjunkturgrafik ohne "Zahlenbeilage" ist in der Praxis sehr unhandlich
und mühsam. Viele Analysen sind ohne die direkte Verfügbarkeit der Zahlen
gar nicht machbar. In der konkreten, praktischen Anwendung behindert eine
Grafik ohne integierte "Zahlenbeilage" die Arbeit oft mehr, als sie ihr
nützt. Die Grafik ist einfach unhandlich, so recht zu nichts zu
gebrauchen.
- Alle Entwicklungen werden dank bestimmter Vergleichbarkeits-Algorithmen
korrekt vergleichbar, mit einem einheitlichen Steilheitsgrad
(Slope-Faktor), dargestellt, im optimalen Falle auch halblogarithmisch.
- In den IBCG-Grafiken, jedenfalls in der optionalen Grafik ....H, sind
standardmäßig 15 Jahre auf einen Blick zu überschauen, 180 Monate
(1991 bis 2005), davon zwei Leerjahre (2004 + 2005) für Prognosen. Dies
ist von zentraler Wichtigkeit für die Beurteilung und das Verständnis
der aktuellen Konjunkturentwicklung. Konkret gesagt: Man kann die
gegenwärtige Krise nicht richtig beurteilen, wenn man nicht auch die
letzte Krise von 1993 im Blick hat. Wenn es darum geht, die Konjunktur zu
verstehen, ist für den Konjunkturexperten eine solche Langzeit-Grafik
in halblogarithmischer Darstellung funktionell das Optimale.
- Die IBCG-Grafiken sind das Ergebnis einer mehr als 30 Jahre langen
Praxiserfahrung und Optimierung. Dr. Fabian, der IBCG-Gründer, hat schon
1970 bei der Hoechst AG jede Woche Hunderte von Konjunkturgrafiken mit
Saisonbereinigung produziert.
Die Saisonbereinigung - der entscheidende Vorteil,
das wichtigste Argument für die IBCG-Grafiken
- >Das mathematische Verfahren der Saisonbereinigung (seasonal adjustment)
liefert eindeutig die korrektesten Informationen über die historische und
aktuelle Konjunkturentwicklung. Das läßt sich auch grafisch beweisen.
Es gibt mindestens zehn namhafte Saisonbereinigungsverfahren mit mehr oder
weniger unterschiedlichen mathematischen Ansätzen. Aber sie alle liefern,
wenn auch auf unterschiedlichen Wegen, tendenziell die gleichen, mit dem
Auge kaum unterscheidbaren saisonbereinigten Werte.
- Das seit mehr als 50 Jahren in der Praxis erprobte, immer wieder
verbesserte und weltweit anerkannte Saisobereinigungsverfahren ist das
Fortran-Programm CENSUS II X12-ARIMA vom Bureau of Census in Washington,
dem Statistischen Bundesamt der Vereinigten Staaten.
- Praktisch alle Zentralbanken der Welt benutzen das X12 für die
Konjunkturermittlung. Das Statistische Amt der EU in Luxemburg hat alle
16 Mitgliedstaaten per Verordnung verpflichtet, jeden Monat für jedes Land
mindestens 5.000 saisonbereinigte Monatsreihen in Luxemburg abzuliefern.
Dabei wird einheitlich das X12 für die Berechnung verwendet. Die Deutsche
Bundesbank und das Statistische Bundesamt und auch das IAB in Nürnberg
berechnen in Kooperation sogar jeden Monat mit erheblichem Einsatz von
Rechenzeit und Arbeitskräften mehr als 15.000 saisonbereinigte Zeitreihen
für Luxemburg. Auch die auf unserer Web-Seite angebotenen Konjunkturkurven
beruhen auf diesen von der Deutschen Bundesbank und vom Statistischen
Bundesamt berechneten saisonbereinigten Zahlen. Nur wenn in Ausnahmefällen
uns nur die Originalwerte verfügbar sind, berechnen wir die saisonbereinigten
Werte ad hoc mit dem etwas älteren X11. Aber die Unterschiede zwischen
dem X12 und unserem X11 sind minimal, mit dem bloßen Auge nicht
erkennbar.
- In den 13 IBCG-Grafiken x2k* finden Sie ein Beispiel, wie in einem
Experiment eine beliebige, typische Konjunkturkurve mit beliebigen
Saisonindizes "saisonverschmutzt" wird und wie das X12 oder das X11 oder
jedes andere Saisonbereinigungsverfahren aus dem Zickzack der Original-
werte exakt die ursprüngliche Konjunkturkurve wiederfindet. Das können
Sie durchaus als "Beweis" dafür auffassen, daß das X12 ein
zuverlässiges Konjunkturdiagnose-Verfahren ist.
In Sachen Konjunktur gibt es keinen Ersatz für die Grafik.
Über die Konjunkturentwicklung kann man sich nur mit solchen per
Saisonbereinigung ermittelten Konjunkturkurven korrekt informieren. Die
Konjunktur ist nur per Grafik erfaßbar, in dieser Form aber vollständig
und korrekt und in Sekunden. Jede der 1.000 IBCG-Grafiken beweist: Eine
Konjunkturkurve kann mit Worten oder numerisch nur sehr unvollständig
und mühsam beschrieben werden. 30 Konjunkturgrafiken mit glatten
Trend-Zyklus-Kurven können von jedem Manager in maximal 60 Sekunden
komplett und irrtumslos erfaßt werden, mit müheloser, automatischer
Konzentration auf die wesentlichen Phänomene. In verbaler oder numerischer
Form dauert eine vergleichbare "Konjunkturbeobachtung" mindestens die
dreißigfache Zeit, 30 Minuten. Und es ist noch die Frage, ob der Betrachter
überhaupt eine ausreichende, halbwegs zutreffende Vorstellung von den
30 Konjunkturtendenzen gewinnt.
Jedenfalls ist die "Konjunktur" kein einfaches, monokausales Phänomen,
sondern ein höchst komplexes, vielschichtiges Patchwork-Gebilde,
das sich aus unendlich vielen Mosaiksteinchen zusammensetzt. Da ist es nur
folgerichtig, wenn Sie sich mit einem IBCG-Abo (120,- Euro pro Jahr) den
Zugang zu monatlich immerhin 1.000 aktuellen Grafiken verschaffen. Und das
menschliche Auge und Gehirn - auch das Ihrige - ist kaum mehr gefordert, ob
ihm 30 oder 300 Grafiken in 90 oder 900 Sekunden (15 Minuten) zugemutet
werden. Und sogar wenn der Chef alle 1.000 aktuellen Grafiken (im
M„rz 2004 sind es leider erst ca. 400, wir bitten um Nachsicht.) - in
maximal einer Stunde durchblättert oder durchklickt, ist er bestimmt nicht
ermüdet, im Gegenteil, er hat danach ein anregendes, facettenreiches, umfaßendes
Konjunkturbild im Kopf, das sich auf sein wirtschaftliches Unterbewußtsein
und seine unternehmerischen Aktivitäten, vielleicht auch auf seine
Aktiendispositionen nur vorteilhaft, gewinnbringend auswirken kann. Das
wäre wirklich eine seiner zweitproduktivsten Stunden. Grafik-Kosten
für ein solches Gehirntraining: 10,- Euro pro Monat. Das wäre
richtig angewandte Konjunkturgrafik. Auch 1.000 Konkunkturgrafiken sind nur
ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich glaube, wir alle müssen
in puncto Konjunkturgrafik noch ziemlich
umdenken. Aber eines ist nicht zu vergessen: Das alles verdanken wir nur der
Saisonbereinigung, die durch sachgerechte Glättung, Vereinfachung,
Abstraktion es erst möglich macht, jede wirtschaftliche Entwicklung
über fünf oder zehn oder 20 Jahre und vor allem ihren aktuellen
"Current Trend" visuell in einer Sekunde vollständig zu erfassen
und zu verstehen.
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